Update: Durchbruch beim Digitalpakt 2.0 – Milliarden-Investitionen für die digitale Schule ab 2026

Die Weichen für die digitale Zukunft der Schulen sind gestellt: Auf der 6. Bildungsministerkonferenz am Donnerstag, den 18. Dezember 2025, haben sich Bund und Länder auf die Fortführung des Digitalpakts verständigt. Der neue „Digitalpakt 2.0“ sichert die langfristige Finanzierung der technischen Infrastruktur und setzt verstärkt auf pädagogische Qualität.

Finanzielle Planungssicherheit bis 2030

Das Gesamtpaket hat ein Volumen von fünf Milliarden Euro, die zu gleichen Teilen vom Bund (aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“) und den Ländern getragen werden. Für Nordrhein-Westfalen bedeutet dies nach dem Königsteiner Schlüssel ein Investitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro für den Zeitraum von 2026 bis 2030.

Investitionsschwerpunkte und nahtloser Übergang

Gefördert werden essentielle Bausteine des modernen Schulalltags:

  • Ausbau von WLAN und Netzinfrastruktur
  • Anschaffung digitaler Endgeräte
  • Aufbau nachhaltiger Supportstrukturen
  • Gezielte Unterrichtsentwicklung
Digitalpakt 2.0

Besonders wichtig für Schulträger: Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn wurde bereits zum 1. Januar 2025 vereinbart. Damit können laufende oder geplante Projekte ohne Unterbrechung in das neue Förderprogramm überführt werden.

Zusätzlich zur technischen Ausstattung wird die Initiative „Digitales Lehren und Lernen“ gestartet. Sie zielt darauf ab, die Lehrkräftebildung und die praxisnahe Forschung enger mit der Technik zu verzahnen, damit digitale Werkzeuge dauerhaft sinnvoll im Unterricht verankert werden.

Nächste Schritte für Schulen und Träger

Während nun die formalen Unterzeichnungsverfahren laufen, erarbeiten die Länder parallel die konkreten Förderrichtlinien. Diese werden die genauen Budgets der einzelnen Schulträger definieren.

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